Philipp Friedrich Frhr v. Aufseß

 

Philipp Friedrich Frhr v.u.zu Aufseß ist der Sohn des Heinrich Christoph Frhrn v.u.zu Aufseß und dessen Gemahlin Anna v. Erthal.

1714 vermählte er sich mit Maria Anna Johanna v. Rosenbach. Er war einer wohlhabendsten Rittergutsbesitzer Frankens, da ihm außer dem Fideikommißbesitz auch die Rittergüter Truppach, Stechendorf, Mengersdorf, dann Lehen zu Obernsees, Gottelhof und an anderen Orten gehörten.

Als Geheimer Rat und Landrichter des Fürstbischofs von Bamberg und Ritterhauptmann des Kantons Gebürg, suchte er möglichst glanzvoll aufzutreten und in Freienfels, als seinem Hauptsitze zu residieren. Er ließ das Schloß prachtvoll einrichten. Und zur Ausübung des katholischen Gottesdienstes in der Schlosskapelle zu Freienfels errichtete er 1718 ein Kapuziner-Hospiz, das er jedoch 1721 wegen des schlechen Verhaltens der Mönche wieder aufhob.

Er hinterließ drei Söhne und eine Tochter als er am 3. Oktober 1743 starb und in der Kirche zu Freienfels begraben wurde.