Wappen der Familie Aufseß

Flur vor dem Archiv in Unteraufseß

Erst Ende des 12., vor allem aber im 13. Jahrhundert ensteht das Phänomen des Wappens (arma).

Es ist nicht feststellbar, wann die Familie Aufseß begann ihr Wappen mit dem, mit einer fünfblättrigen roten Rose belegten silbernen Balken auf blauem Schild, zu führen. Sicher ist, dass das oben beschriebene Wappen das erste Mal im Jahre 1309 auf einer Urkunde Ottos I. von Aufseß erschienen ist. Seit dem, bis heute, hat es sich nicht im geringsten verändert.
Otto Frhr. v.u.zu Aufseß schreibt 1888 in seiner Geschichte des „uradelichen Aufseß’schen Geschlechtes“ dazu:
„Im 17. Jahrhundert und theilweise auch im 18. Jahrhundert werden die Siegel immer kleiner und geschmackloser [sic!], bis endlich im 19. Jahrhundert Hans [Unteraufseß] und Alexander [Oberaufseß] Freiherren v. Aufseß wieder zu dem alten Siegel Otto I. zurückkehrten.“

Auch die Freiherrenkrone, die durch das Freiherren-Diplom Kaiser Karls VI. am 24. November 1714 als Wappenbesserung verliehen wurde, ist im 19. Jahrhundert wieder abgelegt worden, da man solche Mehrungen „nicht als eine wirkliche Verbesserung und Mehrung des Wappens ansehen kann.“

Lüsterweibchen im Turmzimmer des Ahnensaals